Die Junge Wirtschaft – starke Interessenvertretung


Als Interessenvertretung der Gründer und Jungunternehmer in Kärnten setzen wir uns dafür ein, dass junge Selbstständige die besten Rahmenbedingungen für ihre Tätigkeit haben. 

Dabei fokussieren wir auf konkrete Rahmenbedingungen für junge Unternehmen genauso wie das allgemeine (wirtschafts-)politische Umfeld, dass den Wirtschaftsstandort Kärnten und damit die Entfaltung der jungen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. 

Wir fordern...

Neben unseren österreichweiten Forderungen und Empfehlungen an die Bundesregierung fordern wir konkret in Kärnten folgendes:

Flächendeckender Breitbandausbau in Kärnten 

Digitalisierung ist bereits Teil unserer Gegenwart. Videokonferenzen mit Kunden, Cloud-Services und Smartphones stehen bei uns auf der Tagesordnung – vorausgesetzt, das Internet lässt uns. Kärnten braucht eine flächendeckende und moderne Breitbandinfrastruktur. Und das leistbar!

Absetzbarkeit von Arbeitsbereichen zu Hause

Viele Jungunternehmer arbeiten von zu Hause aus: Im eigenen Home-Office oder je nach Platzangebot auch im Wohnzimmer, am Küchentisch oder vielleicht sogar ganz bequem auf der Couch. Steuerlich absetzbar ist jedoch nur ein eigenes Arbeitszimmer. Wir fordern daher die Absetzbarkeit des Arbeitsbereiches zu Hause, weil wo wir arbeiten, bestimmen wir am besten selbst!

Zentrale Koordination von branchenspezifischen Jobbörsen 

Jobbörsen gibt es viele! Zu viele! Wer soll da noch den Überblick behalten? Viele unterschiedliche Institutionen (AMS, WKK, Uni, FH etc.) bieten verschiedene Plattformen an, damit der beste Job und damit geeignete Mitarbeiter für (Jung-)Unternehmer gefunden werden. Kärnten braucht eine zentrale Koordination branchenspezifischer Jobbörsen. Damit behalten Unternehmer und Jobsuchende den Überblick! 

Brain-Drain entgegenwirken

Kärnten braucht eine zentrale und koordinierende Stelle, um jene die zum Studieren aus Kärnten weggegangen sind, wieder zurückzuholen bzw. die Bindung nicht zu verlieren. Aktuell gibt es von IV, WKK (z.B. Exzellenzstipendien) und Land verschiedene Initiativen die allerdings nicht gemeinsam koordiniert und sichtbar gemacht werden. Das Land bzw. eine Stelle sollte sich konkret um das Thema der Rückkehr kümmern, z.B. Schaffung einer Plattform als gemeinsame Initiative, darauf Jobangebote für Rückkehrer anbieten, News aus Kärnten etc.

  

Darüber hinaus fordern wir … 

Die Austrian Startups und die Junge Wirtschaft Kärnten haben gemeinsame Forderungen aufgestellt, um den Wirtschaftsstandort für innovative und kreative Gründer attraktiver zu machen. 

Als Basis der gemeinsamen Forderungen diente die Austrian StartUp-Agenda (zum Download hier). Diese beinhaltet 36 konkrete Empfehlungen, die Österreich für das dynamische Umfeld der kommenden Jahre vorbereiten und das Startup-Ökosystem stärken soll.

Startup-Förderungen vorschüssig auszahlen

Zahlreiche Förderungen sind so aufgebaut, dass sie erst nach erfolgreichem Projektabschluss ausbezahlt werden. Startups müssen also die kompletten Projektkosten vorfinanzieren und da sie in der Regel keine Zwischenfinanzierung von Banken erhalten, stellt dies eine extreme Hürde dar. Ausgewählte Startup-Förderungen des KWF, des Landes Kärnten, der WKO (z.B. AW), der Städte und Gemeinden sollen zu mind. 50% vorschüssig ausgezahlt werden. Der restliche Betrag soll auch Abschluss des Projektes überwiesen werden.

Öffentliche Beschaffung EPU und KMU freundlicher gestalten

Öffentliche Einrichtungen sind ein wichtiger ökonomischer Akteur. Momentan existieren für Startups einige Hürden bezüglich formaler Anforderungen (z.B. Umsatzschwellen) bei öffentlichen Ausschreibungen, die sie hindern auf diesen Markt zuzugreifen. Gemeinden, Städte, Bildungseinrichtungen, das Land Kärnten usw. sollen sich verpflichten, Teile ihrer Ausschreibungen an Startups und KMUs zu vergeben, um die Beschaffung innovativer Produkte und Dienstleistungen zu forcieren.

„Sandboxes“ für disruptive Geschäftsfelder einführen

Hochinnovative Geschäftsmodelle und neuartige Produkte sind oft mit einem Bürokratie- und Regulierungsumfeld konfrontiert, das nicht für neueste Entwicklungen gewappnet ist. Das sorgt für Unsicherheit und zwingt Startups oft im rechtlichen Graubereich zu agieren. Kärnten soll Initiativen und Veranstaltungen ermöglichen, bei denen interessierte, motivierte und neugierige zukünftige Unternehmer die Möglichkeit erhalten Unternehmertum zu schnuppern und ihre Geschäftsideen in einem vorgegebenen Rahmen auszutesten.

Beispiele: Luftraum am Flughafen Klagenfurt für Drohnenbauer für gewisse Zeiten zur Verfügung stellen; IT-Hackathon, um in einem kontrollierten Umfeld die IT-Sicherheit/Fähigkeiten zu testen; Gewerbe für x Monate zum „Ausprobieren“ erteilen (ohne dass alle Bewilligungen z.B. Betriebsanlagengenehmigung vorliegen;

Entrepreneurship Education implementieren

Selbstständiges Denken und verantwortungsvolles Handeln sind in Zeiten der digitalen Revolution die Basis für eine lebendige Gesellschaft. Die Wurzeln dafür werden in der Kindheit und Jugend gelegt und können durch Entrepreneurial Education verstärkt werden. Mittelfristig braucht es Entrepreneurship Education an allen Pflichtschulen. Es soll einen intensiven Dialog und Austausch sowie Bildungsprogramme zwischen der öffentlichen Hand, Unternehmen und Bildungsinstituten, in Form von Gastvortragenden und realen Projektarbeiten geben, um Unternehmertum greifbarer zu machen. 

Beispiele: In dafür zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten (InspireLab, Smartlab, CoWorking Spaces, Makerspaces,…) wird ein Wissens- und KnowHow-Transfer im Bereich neuer Technologien ermöglicht. Es gibt einen koordinierenden Ansprechpartner! Kärntenweit wird zudem ein „Lemon-Day“ (nach amerikanischem Vorbild) eingeführt!

WIR FORDERN WEIL DIE ZUKUNFT DER WIRTSCHAFT IST UNSER JOB!


Mehr Infos dazu unter DOWNLOADS

Download_Forderungen in Kooperation mit Austrian Startups


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