#3fuerAlle für euch erreicht - Lohnnebenkostensenkung für alle Jungunternehmer!



Gfrerer

Die Regierung hat in ihrem neuen Arbeitspaket angekündigt, einen  Beschäftigungsbonus für die
Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze einzuführen. Dieser Beschäftigungsbonus erfüllt eine wichtige langjährige Forderung der Jungen Wirtschaft.

Diese hat im vergangen Jahr unter dem Motto #3füralle die Lohnnebenkostensenkung für Jungunternehmer gefordert und damit die Bundesregierung kritisiert. Diese hat im Sommer des vergangenen Jahres ihr Start-up-Paket vorgestellt. Darin war eine Befreiung bzw. Reduktion der Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter in den ersten drei Jahren vorgesehen, die allerdings nur sogenannten „innovativen Start-ups“ zugutekommt (nur rund 70 Gründer von 2700 Gründungen pro Jahr kärntenweit – 1000 Gründer von 30.000 österreichweit). „Alle Gründer sorgen mit ihren neuen Ideen, Services und Produkten für Dynamik am Markt und für wichtige Jobs“ so Marc Gfrerer, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Kärnten. „Deswegen war es uns wichtig, diese Lohnnebenkosten-Reduktion für alle Gründer und Gründerinnen durchzusetzen“.

Die Umsetzung im Detail
Für jeden zusätzlich geschaffenen Arbeitsplatz (Vollzeitäquivalent) – beginnend mit Juli 2017 – werden den Unternehmen in den nächsten 3 Jahren 50 % der Lohnnebenkosten erstattet. Dies gilt für jene Beschäftigte, die der Kommunalsteuerpflicht unterliegen. Die Abwicklung erfolgt über die aws. Die Maßnahme ist für drei Jahre befristet und wird danach evaluiert. „Die Senkung der Lohnnebenkosten ist vor allem für junge Selbständige eine Antriebsfeder für den Aufbau ihres Unternehmens. Junge Unternehmen schaffen im ersten Jahr im Durchschnitt 2,4 Arbeitsplätze und kämpfen vor allem am Beginn mit Personalmangel, Bürokratie und Finanzierungsengpässen“ so Gfrerer weiter. „Gerade für sie ist die Senkung der Lohnnebenkosten eine massive Erleichterung“.

Wichtige Maßnahmen für den Wirtschaftsstandort
Zusätzlich sind im Arbeitsprogramm der Bundesregierung weitere wichtige Maßnahmen für die nächsten zwei Jahre vorgemerkt. So finden sich unter anderem mit der Lockerung des Kündigungsschutzes, der Ausweitung der Zumutbarkeitsbestimmungen, der Angleichung der Pensionssysteme und vor allem dem Ausbau der digitalen Infrastruktur weitere JW-Forderungen im Arbeitsprogramm. „Vor allem der Breitbandausbau ist eine Grundvoraussetzung, damit sich Österreich als IKT-Standort international positionieren kann. Die Speed-Offensive muss daher vorangetrieben werden“, so Gfrerer der auch IT-Startup Sprecher ist.

Umsetzung muss jetzt oberste Priorität haben
„Die angekündigten Maßnahmen sind wichtige Bausteine, die zur langfristigen Sicherung und internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich beitragen können“, sieht der JW-Landesvorsitzende wichtige Impulse und pocht abschließend auf rasche Umsetzung: „In den nächsten Monaten müssen die PS auch auf die Straße gebracht und die Maßnahmen umgesetzt werden. Auch wir von der Jungen Wirtschaft sind stets bereit, zu wichtigen Zukunftsfragen unsere Standpunkte produktiv einzubringen.“ 



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