Malta – the place to be!



Malta-Nachbericht

Kürzlich ist unsere Funktionärin Christiane ausgerückt um die Gründerszene in Malta zu erkunden. Ausgestattet mit einem internationalen Netzwerk im Gepäck und einer Einladung der nationalen Gründerszene ging es Anfang August auf die Insel.

 

Malta ist für uns gedanklich weit weg, jedoch liegt diese kleine Insel quasi in Sichtweite von Italien. Malta war bis vor wenigen Jahren als komplettes Steuerparadies bekannt. Es haben sich sehr viele namhafte internationale Firmen auf Malta angesiedelt, um von steuerlichen Begünstigungen zu profitieren. Mittlerweile ist es nicht mehr so einfach, dem steuerlichen engmaschigen Netz zu entgehen. Was sich dabei aber entwickelt hat ist, dass internationale Konzerne – die sich vor allem aus der Gaming-Industrie angesiedelt haben – hochbegabte Programmierer nach Malta gebracht haben. Man findet ein kleines aber feines IT-Mekka, wo sich begabte internationale Programmierer austoben können. 

Das Lohnniveau liegt im Mittelfeld, jedoch treibt der Mangel an qualifizierten Unternehmen in der IT-Branche die Löhne für diesen speziellen Bereich immer weiter nach oben. Besonders attraktiv sind die geringen Lohnnebenkosten, da diese bei rund 7 % liegen. Der Austausch über Start-ups und Projekte ist für den Inselstaat extrem wichtig. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, gemeinsam Projekte auf die Füße zu stellen um einerseits den Maltesern den Standort Österreich näherzubringen und andererseits grenzüberschreitende Gründungen und Projekte auf Malta möglich zu machen. Interessanterweise gibt es auf Malta auch sehr viel Kapital, welches für Gründer zur Verfügung steht. 

In der Vergangenheit haben viele Unternehmer Malta als steueroptimierten Standort gewählt und dementsprechend gibt es auch aus allen europäischen Ländern interessante Investoren, die vor Ort bereits ihre Unternehmen gegründet haben. Das generelle Start-up-Fieber ist vor Jahren natürlich auch auf Malta übergeschwappt. Besonders wird auch hier die gesamte Gaming-Industrie aber auch das Thema Machine-Learning bespielt. Zusätzlich hat sich eine Art „Silicon Valletta“ begründet, ein Club für Gründer von digitalen Start-ups, der auch für potentielle Investoren interessant ist. Vor allem die Briten haben Malta als interessanten Kooperationspartner für Investitionen bereits erkannt.

Generell positioniert sich Malta als Insel unter dem Motto „Sun, Sea, Sand, Surf and Start-ups“ – also quasi die „5-S-Regel“. Tatsächlich ist es aufgrund der Größe sehr leicht, sich hier – sowohl in der Gründerszene als auch in der Investorenszene – zurechtzufinden. Generell ist das Gründen einer Gesellschaft auf Malta sehr unkompliziert und wird auch stark gefördert. Für wen die Insel von Interesse ist, der sollte sich den lokalen Veranstaltungskalender durchsehen, um vor allem im Frühjahr und im Herbst (wenn die Hitze nachlässt) von einem herausragenden Klima, einer traumhaften Landschaft und einer extrem vibrierenden, neuen Gründerszene zu profitieren. 



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