Wir sprechen es an: Offen, ehrlich, kritisch, laut!



JW Aktuell - LautSprecher

Unsere Sichtweise zu aktuellen Themen: Offen! Ehrlich! Kritisch! Von JungunternehmerIn zu JungunternehmerIn.

 

Liebe Jungunternehmer! Liebe Jungunternehmerinnen!

Liebe Gründer! Liebe Gründerinnen!

Danke! Anlässlich des Tages der Arbeitgeber möchte ich mich bei allen Mitgliedern der Jungen Wirtschaft bedanken. Man darf stolz sein mindestens eine Person (sich selbst) oder auch Mitarbeiter zu beschäftigen. Damit schafft jeder von uns mindestens einen Arbeitsplatz. Wusstet ihr, dass österreichweit täglich 110 Unternehmensgründungen stattfinden und jedes neugegründete Unternehmen im ersten Jahr nach Gründung im Durchschnitt 2,4 Arbeitsplätze schafft? Wir Jungunternehmer sind der Benzin der Wirtschaft. Ohne nachhaltige Neugründungen geht in kurzer Zeit der Treibstoff aus. Wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand, übernehmen Risiko wenn wir gründen, wenn wir wachsen, wenn wir investieren, wenn wir Mitarbeiter einstellen! Risiko dass uns niemand abnimmt! 

Leider leben wir in einer Welt, wo der Klassenkampf neu heraufbeschworen wird. Das vor kurzer Zeit veröffentlichte Video der Arbeiterkammer ist das beste Beispiel dafür! Es zeigt einen ignoranten Chef, der sich nur um seine Boni, nicht aber um seine Mitarbeiter schert! Im Video, das auf der Homepage der Arbeitnehmer-Vertretung abrufbar ist und in Kinos läuft, rappt ein Chef. Er bezeichnet sich als Narzisst und als verantwortungslos. Er verlangt, die Firma müsse noch schlanker werden, auch wenn die Mitarbeiter dabei noch kranker werden. Das sei das Gesetz des globalen Dschungels. Als Jungunternehmer mit Herz und Verstand kann ich dazu nur eines sagen: Dumm, peinlich, hetzerisch! Das ist letztklassig! Selbst Karl Marx würde sich im Grabe umdrehen! Da frage ich mich, muss dieser Klassenkampf wirklich sein? Ich selbst sehe mich und meine Mitarbeiter als Team, ein Team dass nur funktionieren kann wenn alle an einem Strang ziehen! Wir brauchen in Österreich Respekt und Wertschätzung für unsere unternehmerische Leistung, ohne uns gäbe es keine Arbeit, ohne Arbeit kein Einkommen und ohne Einkommen keinen Wohlstand. Schön wenn das auch die AK so sehen würde – aber das wird wohl noch länger ein Wunsch ans Christkind bleiben! 

Gerade der soziale Kapitalismus selbst ist der Grund, weshalb wir in einem noch nie dagewesenen Wohlstand leben dürfen. Ohne Menschen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, Risiko übernehmen, Initiativgeist zeigen und moralische Verantwortung für Mitarbeiter übernehmen, würde unser System nicht funktionieren. Das Gegenteil wäre der pure Sozialismus, welcher Gleichheit und Massenarmut schafft, was man sehr gut am Beispiel in Venezuela sehen kann. Der Kapitalismus schafft hingegen Massenwohlstand aber keine Gleichheit. In Zeiten der Globalisierung ist es umso wichtiger, in einer Gemeinschaft Stärke zu zeigen. Die Globalisierung ist nicht mehr rückgängig zu machen – Innovationen halten tag täglich Einzug in unser Leben und machen es einfacher und manchmal komplizierter. Es muss weiterhin erlaubt sein Unternehmer mit Stolz zu sein und es darf nicht sein, dass wir als Ausbeuter hingestellt werden. 

Wir von der Jungen Wirtschaft vertreten eure Interessen, stehen euch zur Seite wenn es schwierig ist und bieten euch mit unseren Veranstaltungen, Workshops und kostenlosen Beratungen über das Gründerservice der Wirtschaftskammer immer unsere Unterstützung an.

Wir Jungunternehmer sind die unternehmerische Zukunft von morgen – und diese Zukunft gestalten wir gemeinsam! 

Euer Marc
Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Kärnten



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