Mehr Unternehmergeist für den Nachwuchs



Lautsprecher

Mehr Entrepreneurial-Spirit an unseren Schulen!


Liebe Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer,

diesmal geht es um die Junge Wirtschaft von morgen, also um unseren Nachwuchs. Der macht mir Sorgen. Aber das liegt nicht an den Kids selbst, das liegt daran wie sie von unserem Bildungssystem „geformt“ werden.

Genauer: Was ihnen dort vorenthalten wird. Sie lernen Latein, Algebra und sämtliche Hauptstädte der Welt auswendig, aber keiner bringt ihnen bei was es bedeutet Unternehmer zu sein.

Dabei ist das Thema brandaktuell bei der Jugend von Heute. Mark Zuckerberg und Konsorten sind fast schon sowas wie Helden, StartUp-Shows wie 2Minuten2Millionen sind praktisch die neuen Castingshows und fast jeder Maturant träumt insgeheim von der disruptiven Geschäftsidee die ihn schnell sehr reich machen wird (bzw. wohl eher vom Sehr-Reich-Sein danach). An den Schulen aber kommt Unternehmertum praktisch nicht vor.

In den USA ist das ganz anders. Christiane Holzinger, meine Kollegin im JW-Vorstand, hat uns unlängst von der schönen Tradition des „Lemonade Stand“ erzählt. Ihr wisst schon, die Dinger die in sämtlichen amerikanischen Familien-Serien einmal pro Staffel aufgestellt werden damit der oder die Kleinste der Familie dort drollig sein Taschengeld aufbessern kann. Die gibt’s nämlich wirklich. Und nicht nur das, die Amis motivieren ihre Kinder auch noch dazu das zu machen. Schließlich lernen sie dort ja auch die ersten eigenen Schritte im „Business“ zu wagen. Sie lernen spielerisch über Beschaffungsmanagement („Wo krieg ich die Zitronen her?“), Produktionsbedingungen (Wie krieg ich den Saft da raus?“), Lagerung („Wird der Saft in der Sonne schlecht?“), Preisgestaltung („Kann ich 50 Cent pro Glas verlangen?“), Marketing  („Was schreib ich auf mein Schild?“) uvm. nachzudenken.

In amerikanischen Schulen werden solche Initiativen gefördert und wesentlich mehr Entrepreneurial-Spirit vermittelt als bei uns. Das hat natürlich historische Gründe aber trotzdem können wir hier was von den Amis lernen. Die Übungsfirmen die in unseren Handelsakademien angeboten werden sind da schon ein guter Anfang. Aber wir sollten früher und spielerischer ansetzen:

Wie wär’s zum Beispiel mit einem Schulflohmarkt, wo man alte Schulsachen weitergibt oder einem kleinen Streed-Food-Market, wo Kinder Kekse, Limonade und was weiß ich noch alles an die Eltern verkaufen können? Wär doch eine Idee für den nächsten Elternsprechtag.

Egal wie wir das dann umsetzen, es ist wichtig unseren Kindern schon in der Schule etwas Gründergeist einzuhauchen und Geschäftssinn mitzugeben. Denn das macht sie später, wenn sie wollen, zu besseren Jungunternehmern und das bringt dann der Wirtschaft was und damit am Ende uns allen.

Liebe Grüße
euer Mark



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